Restwelligkeiten sind periodische Spannungsschwankungen oder -änderungen in der Ausgabe einer Stromversorgung und sind Wechselstrom-Störsignale, die der stabilen Gleichstromausgabe überlagert sind. Restwelligkeiten werden in Millivolt (mV) gemessen. Sie sind eine Komponente, die mit der Schaltfrequenz synchron ist. Die Wellenformcharakteristika der Restwelligkeiten variieren je nach Stromversorgung und können durch die Konstruktion der Stromversorgung, die Leistung des Netzfilters, Lastschwankungen oder andere externe Störungen verursacht werden.
Im Gegensatz zu Restwelligkeiten handelt es sich beim Rauschen um hochfrequente Komponenten, die zwischen den Ausgangsanschlüssen als nicht periodische zufällige Störungen auftreten. Im Wesentlichen handelt es sich bei Stromversorgungsrauschen um diskontinuierliche, unregelmäßige Spannungs- oder Stromspitzen, die durch verschiedene interne oder externe Störungen des Systems verursacht werden, wie zum Beispiel eine mangelhafte Schaltungsauslegung, unsachgemäße Verkabelung und schlechte Kontakte.